Opteron-Cluster auf Platz 1 bei TPC-H-Benchmark
Ein IBM-Server-Cluster mit insgesamt 16 Opteron-Prozessoren fĂĽhrt neuerdings die Liste von Probanden des TPC-H-Benchmarks fĂĽr 100-GByte-Datenbanken an.
In der Top-Ten-Liste des TPC-H für 100-GByte-Datenbanken führt seit dem gestrigen Dienstag ein Cluster aus IBM-Servern der Serie eServer 325 (12.216 QphH, 70 US-Dollar pro QphH). Der Cluster war mit insgesamt 16 auf zwei Gigahertz getakteten AMD-Opteron-CPUs ausgestattet. Für den Performance-Test unter Last gestellt wurde IBMs Datenbank DB2 UDB 8.1. Als Betriebssystem kam SuSE Linux Enterprise Server 8.0 zum Einsatz. Der Cluster verwies damit einen einzelnen Windows-2003-Server auf den zweiten Rang, der von acht Intel-Xeon-Prozessoren mit 2,8 Gigahertz befeuert wurde (5.602 QphH, 73 US-Dollar pro QphH).
Der TPC-H-Benchmark soll die Fähigkeiten von Datenbanksystemen beim Verarbeiten komplexer Anfragen dokumentieren, wie sie typischerweise bei der Entscheidungsunterstützung (decision support) auftreten. Allerdings schreibt das Transaction Processing Performance Council nichts über die verwendete Hardware vor. Unter Kritikern gelten die Benchmark-Ergebnisse daher eher als Maß dafür, wie gut Server-Hersteller ihre Maschinen auf den Einsatz im Datenbankbereich optimieren können, als dass sie die Performance der verwendeten Software messen. (ola)