Pixelpark bekommt Kaufpreis für Tochterfirma teilweise zurück
Die Schadenersatzansprüche gegen den Pixelpark-Gründer Paulus Neef in Zusammenhang mit dem ZLU-Erwerb werden jedoch weiter verfolgt, hieß es bei dem Internet-Dienstleister.
Der angeschlagene Internet-Dienstleister Pixelpark bekommt einen Teil des Kaufpreises für die Unternehmensgruppe ZLU zurück. Der neue Vorstand einigte sich mit den Ex-Gesellschaftern des Zentrums für Logistik und Unternehmensplanung (ZLU) aus Berlin auf die Rückerstattung von 3,2 Millionen Euro. Die Schadenersatzansprüche gegen den Pixelpark-Gründer Paulus Neef in Zusammenhang mit dem ZLU-Erwerb werden jedoch weiter verfolgt.
Bei der Übernahme im März 2000 -- mitten im Boom der New Economy -- soll der damalige Vorstandschef einen völlig überhöhten Preis gezahlt haben. Die Kaufsumme lag damals bei umgerechnet knapp 37 Millionen Euro. Der ZLU-Gründer und damalige Miteigentümer Helmut Baumgarten ist der Vater von Neefs langjähriger Lebensgefährtin. Insgesamt will Pixelpark 23 Millionen Euro Schadensersatz. Neef weist alle Vorwürfe zurück. (dpa) / (jk)