Filmpiraten hacken Tauschseiten

Sympathisanten der Filmpiraten-Gruppe TGSC haben nach eigenen Angaben Websites geknackt, die bislang fĂĽr illegale Datenschiebereien genutzt wurden.

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Die Verschlüsselung raubkopierter Filme war offenbar nur der Anfang: Sympathisanten der Filmpiraten-Gruppe "The German Screener Crew" (TGSC) haben nach eigenen Angaben Websites gehackt, die bislang für illegale Datenschiebereien auf Grundlage des File Exchange Protocols (FXP) genutzt wurden. So finden sich auf den angeblich gehackten Seiten, zu denen beispielsweise www.lovemobiles.de und www.mam-fxp.de gehören, markige Sprüche wie "TGSC - YEHA! THIS IS THE WAY TO SECURE THE SCENE!". Eine entsprechende Mitteilung von "icedealer" auf der Seite ibiza-fun.de wurde mittlerweile entfernt.

Nach Angaben gegenüber heise online sollen diese Aktionen Warnschüsse darstellen -- allerdings kämen die Mitglieder der FXP-Szene "wohl erst zur Vernunft, wenn die Grünen vor der Tür stehen", meinte ein Insider gegenüber heise online. Mit Hilfe von FXP lassen sich schnelle Direktverbindungen zwischen Servern im Internet herstellen. So kann man etwa große Datenmengen von einem fremden Rechner zu einem anderen schaffen, ohne etwas auf eigenen, möglicherweise sehr viel schlechter ans Netz angebundenen Computern zwischenlagern zu müssen -- was zudem die Gefahr einer Entdeckung verstärken würde. (nij)