Musikindustrie will gegen spanische P2P-Nutzer vorgehen

Anwälte der internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Pricewaterhouse Cooper wollen gegen 4000 spanische Tauschbörsennutzer vorgehen.

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Von
  • Oliver Diedrich

Nach einem Bericht auf Cnet wollen Anwälte der internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Pricewaterhouse Cooper im Auftrag eines nicht genannten Kunden gegen 4000 spanische Tauschbörsennutzer vorgehen. Dabei kooperieren die Anwälte mit der spanischen Brigada de Investigación Tecnológica (BIT), einer Polizeieinheit zur Bekämpfung von Verbrechen in Zusammenhang mit neuen Technologien. Bereits nächsten Monat wolle man die Angelegenheit vor Gericht bringen.

Allerdings wurden bereits Zweifel laut, ob eine Klage gegen P2P-Anwender in Spanien ĂĽberhaupt Aussicht auf Erfolg haben kann: Ein spanisches Gesetz erlaubt ausdrĂĽcklich den Dateitausch, solange damit kein Gewinne erzielt werden. Die spanische Vereinigung der Internet-Nutzer (AsociaciĂłn de internautas) hat allen Beklagten rechtliche UnterstĂĽtzung angeboten. (odi)