SAP-Beratungshaus Novasoft sackt der Gewinn weg
Eine verlässliche Prognose zu der weiteren Umsatz- und Gewinnentwicklung für das Gesamtjahr wollte das Heidelberger Unternehmen nicht abgegeben.
Das SAP-Beratungshaus Novasoft hat das Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2003 mehr als halbiert. Nach 2,0 Millionen Euro zum Vorjahreszeitraum habe das Nettoergebnis bei 800 000 Euro gelegen, teilte das Vorstandsmitglied des Heidelberger Unternehmens, Georg Konrad, am Montag mit. Das Ergebnis vor Steuern sei ebenfalls um mehr als die Hälfte von 4,6 Millionen auf 2,0 Millionen Euro gesunken. Der Umsatz sei von 37,3 Millionen auf 31,4 Millionen zurückgegangen.
Als Grund nannte Konrad die Preissituation in Deutschland und die Folgen der Lungenkrankheit SARS. In Asien hätten die durch SARS bedingten Reisebeschränkungen nicht nur das laufende Projektgeschäft, sondern auch die Gewinnung von neuen Projekten stark behindert, hieß es bei Novasoft. Eine verlässliche Prognose zu der weiteren Umsatz- und Gewinnentwicklung für das Gesamtjahr wollte das Heidelberger Unternehmen nicht abgegeben. "Unser Ziel in diesem Jahr heißt Profitabilität", erklärte das Vorstandsmitglied.
Das Geschäftsjahr 2002 hatte Novasoft mit einem deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses abgeschlossen und das Ergebnis nach Steuern von 4,0 Millionen auf 2,2 Millionen Euro fast halbiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag in 2002 bei 6,7 Millionen Euro (2001: 9,2 Millionen). Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 72,1 Millionen Euro. Ursprünglich hatte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um 25 Prozent geplant. (dpa) / (jk)