Cingular bietet für Mobilfunklizenz von Nextwave

Die Nummer Zwei auf dem US-Mobilfunkmarkt will ihr Handynetz aufrüsten.

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Von
  • Torge Löding

Der US-Mobilfunkbetreiber Cingular will 1,4 Milliarden US-Dollar für die Sendelizenzen des bankrotten Konkurrenten Nextwave zahlen. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Branchenbeobachter sehen in der Übernahme von Frequenzbändern in 34 Regionen, in denen Cingular als Nummer Zwei auf dem US-amerikanischen Markt bereits Lizenz besitzt, ein Aufrüstungsprogramm für das Cingular-Mobilfunknetz.

Nextwave hatte 1996 insgesamt 4,7 Milliarden US-Dollar in Sendelizenzen für über 100 Regionen investiert. Anfang vergangenen Jahres schienen diese Lizenzen noch mehr wert zu sein: Nachdem Nextwave Ende 2001 erstmals knapp an der Pleite vorbeischrammte, sollten seine Lizenzen zunächst für 16 Milliarden Dollar versteigert werden. Nextwave fing sich und konnte Anfang 2002 seine Lizenzen zurückerhalten. (tol)