Beta Systems schafft kleinen Gewinn
Das Berliner Software-Haus verspüre "nach wie vor eine Nachfrageschwäche und damit verbundene anhaltende Investitionszurückhaltung im IT-Bereich", meinte der Vorstandsvorsitzende.
Das Berliner Softwarehaus Beta Systems backt kleine Brötchen -- freut sich aber nach Schwierigkeiten im ersten Quartal, dass diese doch wieder gelingen. Denn im zweiten Quartal 2003 ist die Firma zumindest operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen wies am Donnerstag einen operativen Gewinn von 0,5 Millionen Euro aus. Im gesamten ersten Halbjahr verringerte sich der operative Verlust im Vergleich zu 2002 damit von 1,6 auf 1,1 Millionen Euro, gleichzeitig aber stieg der Vorsteuerverlust von 0,4 auf 0,6 Millionen Euro. Zugleich kletterte der Umsatz in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent auf 22,1 Millionen Euro.
Der Vorstandsvorsitzende Karl-Joachim Veigel meinte allerdings, das Haus verspüre "nach wie vor eine Nachfrageschwäche und damit verbundene anhaltende Investitionszurückhaltung im IT-Bereich". Es sei aber auch gelungen, die Integration des zu Jahresbeginn 2003 übernommenen operativen Geschäfts der Systor Security Solution GmbH abzuschließen und das schwache erste Quartal teilweise wieder auszugleichen. Trotzdem gehe er wegen des hohen Umsatzanteils von Großprojekten am Geschäft "und der geringen Vorhersehbarkeit ihres Eingangs" für die zweite Jahreshälfte "von einer erhöhten Schwankungsbreite unserer Quartalsergebnisse aus."
Für das Gesamtjahr ist Veigel zuversichtlich, die gesteckten Ziele erreichen zu können. Zuletzt hatte es dazu geheißen, dass ein Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro angestrebt sei. Das Ergebnis sollte weiter verbessert werden. (jk)