Spezialprozessor für E-Book-Reader
Die Firmen Freescale und E Ink kooperieren bei der Entwicklung eines System-on-Chip, das einen ARM-Prozessorkern mit einen Display-Controller kombiniert.
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Marktforscher von DisplaySearch rund eine Million E-Book-Reader verkauft, 2018 sollen es 75 Millionen Stück sein – Grund genug, auch für diese Geräte Spezialprozessoren zu entwickeln. Das tun jetzt Freescale und E Ink: Sie tüfteln gemeinsam an einem System-on-Chip (SoC), welches einen ARM-Prozessorkern mit einem Display-Controller kombiniert.
Der ARM-kompatible Kern soll aus der i.MX-Familie von Freescale stammen, der Display-Controller soll die Vizplex-Displays ansteuern – mehr verraten die Kooperationspartner nicht. Freescale betont allerdings, schon jetzt Marktführer bei den E-Book-Reader-Prozessoren zu sein; tatsächlich stecken etwa sowohl im Sony PRS-600BC (PDF-Datei) als auch im Kindle 2 von Amazon (wie EETimes meldet) Prozessoren des Typs i.MX31L mit ARM11-Innenleben von Freescale, die mit 400 bis 550 MHz Taktfrequenz arbeiten. E Ink offeriert allerdings unter anderem auch ein Entwickler-Kit für einen Reader, das mit einem XScale-Prozessor von Marvell arbeitet. (ciw)