Mac mini für den Server-Einsatz
Der Mac mini ist nicht mehr allein. Sein neues Geschwisterchen hat Apple speziell für den Einsatz als Server konzipiert.
(Bild: Apple)
Der Mac mini ist nicht mehr allein: Das neue Geschwisterchen von Apples Kleinstem ist speziell für den Einsatz als Server konzipiert. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Modelle nicht. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass der Server-Variante der Öffnungsschlitz für das optische Laufwerk fehlt. Das musste einer zweiten 2,5-Zoll-Festplatte weichen. An den Abmessungen hat sich nichts geändert. Die Seiten sind 16,5 Zentimeter lang, der Rechner ist 5 Zentimeter hoch.
Ab Werk kommt der Server-Mini mit zwei 500-GByte-Platten, 4 GByte DDR3-Hauptspeicher (mehr geht nicht), GeForce-9400M-Chipsatz-Grafik von Nvidia und einer 2,53 GHz schnellen Core-2-Duo-CPU. Als Betriebssystem gehört Mac OS X 10.6 Server zum Lieferumfang. Auf die Desktop-Version kann man in Apples Online-Store nicht umkonfigurieren, sie muss man gegebenenfalls für 29 Euro separat kaufen. Der Preis liegt bei 949 Euro, einen optisch zum Rechner passenden externen DVD-Brenner gibt es für 99 Euro.
Die Preise für die ebenfalls runderneuerten Mac-mini-Varianten für den Desktop-Einsatz beginnen bei 549 Euro. Dafür bekommt man den Mac mini mit 2,26-GHz-CPU, GeForce-9400M-Chipsatz-Grafik, DVD-Brenner, 2 GByte Hauptspeicher und 160 GByte kleiner Festplatte. Mit 2,66 GHz schnellem Core-2-Duo-Prozessor und 500-GByte-Platte kostet der Rechner 974 Euro. Eine Aufrüstung des Hauptspeichers auf 4 GByte ist im Apple-Store (derzeit) nur beim kleinen Modell gegen einen Aufpreis von 90 Euro möglich.
Auf der Gehäuserückseite hat Apple fünf USB-2.0-Ports, einen Firewire-800-Anschluss, Mini-DVI und Mini-Displayport untergebracht. Die beiden Grafikanschlüsse lassen sich gleichzeitig für den Anschluss von zwei Bildschirmen nutzen. (adb)