Bei debitel droht Stellenabbau
Drei Geschäftsbereiche könnten ausgelagert werden. Davon wären bis zu 300 Mitarbeiter betroffen.
"Zufriedenstellend" heißt nicht immer "gut genug". Das scheint zumindest beim Stuttgarter debitel gerade der Fall zu sein. Noch im Juli sagte Peter Wagner, Vorstandschef der Swisscom-Tochter, der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres sei positiv zu bewerten und alle Zeichen stünden auf Wachstum. Den Mitarbeitern scheint das allerdings wenig zu bringen. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtete, müssen 300 debitel-Beschäftige um ihren Job bangen.
Auf Betriebsversammlungen informierte die Geschäftsführung die Belegschaft bereits davon, dass die verschiedenen Bereiche zurzeit auf "ihre Effizienz" überprüft würden. Insbesondere die Kundenbetreuung, das Forderungsmanagement und die Reiseabteilung würden genauestens überprüft und eine Auslagerung an externe Dienstleister erwogen. Bis Anfang September soll die Überprüfung abgeschlossen sein. Der Betriebsrat befürchtet nun, dass bis zu 300 Arbeitsplätze vernichtet oder ausgelagert werden könnten. Im vergangenen Jahr hatte debitel seine Belegschaft bereits von 2140 auf 1900 Mitarbeiter reduziert. (tol)