Unter den Bietern für 3DO sind Microsoft, Ubi und Eidos
Die insolvente Spieleschmiede 3DO hat insgesamt sieben Firmen gefunden, die an einer Übernahme interessiert wären.
Die insolvente Spieleschmiede 3DO hat insgesamt sieben Firmen gefunden, die an einer Übernahme interessiert wären. Darunter befinden sich Microsoft und die Spielefirmen Ubi, Eidos, Namco und JoWooD, heißt es in entsprechenden Unterlagen des zuständigen U.S. Bankruptcy Court. Die Versteigerung der Vermögenswerte der Firma soll am 14. August erfolgen.
3DO hatte im Mai Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Konkursrechts beantragt. 3DO-CEO Trip Hawkins hatte die von ihm mit gegründete Firma Electronic Arts verlassen, um mit 3DO Anfang der Neunzigerjahre eine eigene Spielkonsole auf den Markt zu bringen. Das Gerät erwies sich allerdings mit einem Verkaufspreis von 700 US-Dollar als zu teuer und bescherte der Firma massive Verluste. In Deutschland wurde 3DO unter anderem auch durch die Fantasy-Strategiespielreihe Heroes of Might and Magic bekannt, für das Ubi nun wohl das stärkste Interesse angemeldet hat. (jk)