Gewinnwarnung bei Gericom

Aufgrund des Preisverfalls fĂĽr tragbare Computer wird der PC-Hersteller seine Ziele fĂĽr 2003 nicht erreichen.

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Von
  • Torge Löding

In seinem Höhenflug sackt der österreichische Notebook-Hersteller Gericom nun doch wieder ab. Trotz einer Steigerung bei den abgesetzten Stückzahlen um rund 20 Prozent auf über 94.000 verringerte sich nach den jetzt vorliegenden Zahlen der Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 Prozent auf 110,5 Millionen Euro. Das Unternehmen begründet diesen Rückgang mit dem um 22 Prozent niedrigeren Durchschnittsverkaufswert für Notebooks.

Die wichtigsten Vertriebspartner konnten zudem die vereinbarten StĂĽckzahlen im zweiten Quartal nicht absetzen. Im Interesse einer langfristigen Festigung der Partnerschaft und um im weiteren Jahresverlauf gemeinsam weitere Marktanteile zu gewinnen, wolle Gericom aber auf eine Durchsetzung seiner AnsprĂĽche verzichten, heiĂźt es in einer Mitteilung.

FĂĽr das gesamte erste Halbjahr 2003 meldet das Unternehmen einen Umsatzzuwachs gegenĂĽber dem Vorjahr von 11,6 Prozent auf 235,5 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBIT) erreichte 4,2 Millionen Euro nach 9,9 Millionen Euro im Vorjahr.

In der Konsequenz revidiert der Vorstand Umsatz- und Ergebnisziel fĂĽr das Gesamtjahr 2003. Der Umsatz werde mit 540 Millionen Euro nun etwa auf Vorjahresniveau bleiben, der EBIT allerdings deutlich unter den 23,8 Millionen Euro aus 2002. (tol)