Handreichungen für interoperable Web Services
Die Spezifikation Basic Profile Version 1.0 soll C#- und Java-Entwicklern die Implementierung interoperabler Web Services erleichtern.
Die Anfang 2002 von Microsoft, IBM und BEA Systems gegründete Web Services Interoperability Organization (WS-I) hat am Dienstag auf der XML Web Services One-Konferenz das Basic Profile Version 1.0 vorgestellt. Die Spezifikation soll Entwicklern Hilfestellung bei der Implementierung von interoperablen Web Services bieten.
"Mit dem heutigen Tag bekommen alle Entwickler und Anbieter von Web Services ein gemeinsames Rahmenwerk zur Implementierung interoperabler Lösungen -- und deren Kunden einen Bezugspunkt für Kaufentscheidungen", meint der WS-I-Vorsitzende Tom Glover. Das WS-I habe dafür mehr als 200 Interoperabilitätsfragen geklärt. Basic Profile 1.0 werde daher die Entwicklung von Web Services auch über Unternehmensgrenzen hinweg erheblich vereinfachen.
Für den Herbst versprechen die WS-I-Verantwortlichen auf der neuen Spezifikation fußende Beispielanwendungen und Testwerkzeuge. Mit Hilfe der Testwerkzeuge sollen C#- und Java-Entwickler ermitteln können, inwieweit ihre Anwendungen der Spezifikation entsprechen. Und anhand der Beispielanwendungen sollen die Entwickler lernen, wie sie Web Services spezifikationsgetreu entwerfen, implementieren, testen und in Betrieb nehmen können. Basic Profile 1.0 deckt die Spezifikationen SOAP 1.1, WSDL 1.1, UDDI 2.0, XML 1.0 und XML Schema ab. (ola)