Applied Materials weiter in den roten Zahlen
Chiphersteller-Ausrüster Applied Materials meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen Verlust von 36,8 Millionen US-Dollar oder zwei US-Cent pro Aktie.
Chiphersteller-Ausrüster Applied Materials meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen Verlust von 36,8 Millionen US-Dollar oder zwei US-Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Konzern noch einen Gewinn von 115 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Der Umsatz sank um 25 Prozent von 1,46 auf 1,09 Milliarden US-Dollar.
FĂĽr den Fehlbetrag macht der Konzern vor allem Restrukturierungskosten sowie Ausgaben fĂĽr den Personalabbau verantwortlich. Bereits im ersten und zweiten Quartal hatte der Konzern 65 beziehungsweise 62 Millionen US-Dollar Verlust gemeldet. Ohne BerĂĽcksichtigung der Sonderausgaben von 164 Millionen US-Dollar sei jedoch ein Gewinn von 5 Cents je Aktie erzielt worden, teilten die Kalifornier mit.
Für das laufende vierte Quartal erwartet Applied Materials weitere Sonderbelastungen im Volumen von 75 bis 100 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung dieser Ausgaben soll der Gewinn je Anteilsschein 4 bis 5 Cents erreichen und der Umsatz auf dem Niveau des dritten Quartals stagnieren. Trotzdem zeigte sich der größte Ausrüster für Chiphersteller vorsichtig optimistisch. Die Auftragseingänge für das dritte Quartal seien gegenüber dem zweiten Quartal um neun Prozent gestiegen. Für das vierte Quartal erwartet Applied Materials eine weitere Steigerung der Auftragseingänge um zehn Prozent. (wst)