Chipbroker ACG rutscht tiefer in die rote Zahlen

Der Komponenten- und Technologielieferant hofft fĂĽr das zweite Halbjahr auf eine Erholung der Halbleiterbranche.

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  • dpa

Die Krise in der Halbleiterindustrie hat den Wiesbadener Chipbroker ACG im 1. Halbjahr 2003 tiefer in die roten Zahlen rutschen lassen. Der Vorsteuerverlust stieg binnen Jahresfrist von 0,3 auf 3,3 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 21 Prozent auf 113 Millionen Euro. Der Komponenten- und Technologielieferant hofft fĂĽr das zweite Halbjahr auf eine Erholung der Halbleiterbranche.

"Trotz des schwierigen Umfeldes ist der Ausblick für die kommenden zwölf Monate erstmalig seit circa drei Jahren wieder positiv", erklärte der Vorstandsvorsitzende Cornelius Boersch. Schon für das laufende Jahr peile das Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone an. Deswegen werde sich ACG von weiteren Tochtergesellschaften trennen und die Fokussierung der Aktivitäten vorantreiben. ACG beschäftigt 550 Mitarbeiter an 22 Standorten in 15 Ländern. (dpa) / (jk)