Mittelformat zum Kampfpreis: Mamiya DM22 und DM28

Auf rund 7000 Euro soll das günstigste Kamera-Modell aus Mamiyas neuer Mittelformat-Reihe kommen – was in dieser Klasse durchaus als Sonderangebot gilt. Neben der DM22 mit 22 Megapixeln stellt das Unternehmen noch drei weitere Modelle vor, bis hin zur DM56 mit 56 Megapixeln.

vorlesen Druckansicht 129 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Carsten Meyer

(Bild: Mamiya)

Auf rund 7000 Euro soll das günstigste Kamera-Modell aus Mamiyas neuer Mittelformat-Reihe kommen – was in dieser Klasse durchaus als Kampfpreis gilt. Neben der DM22 mit 22 Megapixeln stellt das Unternehmen noch drei weitere Modelle vor, bis hin zur DM56 mit 56 Megapixeln.

Das Rückteil des Bodys (Typ M645AFDIII) besitzt einen 48 × 36 mm großen CCD-Sensor, der bei einer Pixelgröße von 9 µm 5356 × 4056 Pixel auflöst und einen ISO-Bereich von 25-400 bietet. Die Signalverarbeitung erfolgt mit 16 Bit Farbtiefe pro Kanal, was laut Mamiya für einen Dynamikumfang von 12 Blendenstufen gut ist. Als Raw-Dateiformat verwendet die Kamera das Format Leaf Mosaic HDR. Der Monitor misst 6 ×7 cm (etwa 3,5 Zoll). Als Preis nannte Mamiya 9995 US-Dollar, der endgültige Preis in Euro steht noch nicht fest.

Die DM28 ist bis auf den Sensor (und Preis) identisch: Hier löst der CCD 28 Megapixel auf (6144 × 4622 Pixel), er ist aber erstaunlicherweise mit 44 × 34 mm etwas kleiner (Pixelgröße 7,2 µm). Die ISO-Empfindlichkeit reicht hier von 50 bis 800. Knapp 15.000 Dollar soll die DM28 kosten.

Mit dem M645DF-Gehäuse sind die Modelle DM33 und DM56 ausgestattet, die 33 respektive 56 Megapixel auflösen. Die DM33 besitzt einen 48 × 36 mm großen CCD-Sensor mit 6726 × 5040 Pixeln (7,1 µm Pixel-Pitch, 50 bis 800 ISO). Der dickste Brocken unter den Neuheiten ist die 56-Megapixel-Kamera DM56 (9288 × 6000 Pixel mit 6 µm-Pitch, 80 bis 800 ISO), deren Sensorabmessungen von 56 × 36 mm knapp an das 645-Filmformat heranreichen. Preise für diese Modelle nannte Mamiya noch nicht. (cm)