Fast reif: Samba 3.0
Das Samba-Entwicklungsteam zeigt mit dem ersten Release Candidate, dass die Version 3 des freien Datei- und Druckservers für Windows-Clients bald reif für den Produktivbetrieb ist.
Das Samba-Team hat am gestrigen Freitag den ersten Release Candidate der Version 3.0 herausgegeben. Nach der mit der ersten Beta im Juni verbundenden Aufforderung zum Ausprobieren nähert sich die dritte Generation des freien Datei- und Druckservers für Windows-Clients nun mit großen Schritten der Fertigstellung. Für Samba stellt die neue Version einen wichtigen Schritt dar: Sie ist die erste, die sich in ein Active Directory (AD) integrieren lässt, also in Microsofts mit Windows 2000 eingeführten Verzeichnisdienst. Derzeit unterstützt Samba allerdings nur den Betrieb als Member-Server, kann somit kein eigenes AD begründen.
Aber auch abseits dieser großen Neuerung tut sich mit Samba 3.0 viel, was sich auch in AD-losen Netzen auszahlt: So unterstützt die neue Generation "SMB Signing", sodass man die Sicherheitseinstellung moderner Client-Betriebssysteme wie Windows XP nicht erst für den Betrieb gegen einen Samba-Server umkonfigurieren muss. Weitere Neuerungen verraten die Release-Notes zum Release Candidate, die es auf jedem der zahlreichen Samba-Mirrors ebenso wie die Quelltexte gibt. Bald sind auch erste Binärpakete zu erwarten. (ps)