Handyabsatz legt weltweit langsamer zu

Nokia gewinnt Marktanteile zu Lasten von Siemens.

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Von
  • Torge Löding

Im zweiten Quartal 2003 hat der weltweite Handyabsatz um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, melden die Marktforscher von StrategyAnalytics. Aufgrund der SARS-Epidemie und der bekannten wirtschaftlichen Probleme sowie der Hitzewelle liegt das Gesamtergebnis allerdings unter der 16-Prozent-Steigerung aus dem ersten Quartal.

Geräte, die mit dem in den USA eingesetzten CDMA-Standard arbeiten, legten im Vorjahresvergleich um 13 Prozent zu -- im Vergleich zum Vorquartal betrug die Steigerung allerdings nur 8 Prozent. Der Zuwachs bei GSM-Handys lag im Vorjahresvergleich bei ebenfalls 13 Prozent. Insbesondere Kamerahandys seien ein Verkaufsschlager gewesen, betonten die Markfroscher.

Zudem errechneten die Marktforscher, dass Nokia seinen Marktanteil im zweiten Quartal ausbauen konnte, während Siemens verlor. Der Konzern ist damit seinem Ziel, 15 Prozent Marktanteil zu ergattern, so fern wie lange nicht. Nach den Zahlen steigerte Branchenprimus Nokia seinen Anteil von 35 auf 37 Prozent und Siemens schrumpfte von 7,4 auf 7,3 Prozent. Der Anteil des US-Hersteller Motorola am Handy-Markt ging von 15,4 auf 14,2 Prozent zurück. (tol)