Studie: Unternehmen sparen bei IT-Sicherheit

Ein Drittel der von Ernst & Young befragten Unternehmen räumt ein, im Fall eines Angriffs auf ihre Computersysteme nur unzureichend reagieren zu können.

vorlesen Druckansicht 140 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Weltweit sparen Unternehmen laut einer Studie bei der Sicherheit ihrer Informationstechnologie (IT). Ein Drittel der befragten Unternehmen räumt ein, im Fall eines Angriffs auf ihre Computersysteme nur unzureichend reagieren zu können. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young am Montag in Stuttgart vorlegten. Rund 55 Prozent der Firmen gaben an, dass Budget-Beschränkungen der häufigste Grund für die Zurückhaltung bei IT-Investitionen seien.

"Geschäftsziele und Sicherheitsstrategien der Unternehmen stimmen oft nicht überein", sagte Marcus Rubenschuh, IT-Sicherheitsexperte bei Ernst & Young. Zwar seien viele Unternehmen auf große Katastrophen vorbereitet. Verwundbar seien sie aber bei alltäglichen Risiken wie zum Beispiel dem Diebstahl geschützter Informationen oder einer Attacke durch Viren und Würmer. Außerdem würden zu wenige Unternehmen Geld in die IT-Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren und stattdessen einfach nur neue Sicherheitstechnik anschaffen. Ernst & Young befragte 1400 Firmen in 66 Ländern. (dpa) / (jk)