Creative verheiratet Audio-Player und Boxenset

Ăśber den sogenannten M-Port nehmen Creatives neue PC-Boxensets die Audiodaten des MP3-Players MuVo NX aus gleichem Haus entgegen und spielen diese ab.

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Über den sogenannten M-Port nehmen Creatives kommende PC-Boxensets die Audiodaten des neuen MP3-Players MuVo NX aus gleichem Haus entgegen und spielen diese ab, ohne dass der Computer eingeschaltet sein muss. Mit dem M-PORT -- im Grunde genommen eine USB-Schnittstelle mit etwas Zusatzelektronik -- stattet Creative einige neue Boxensetzs aus, darunter sowohl das 5.1-Set Inspire T5400 als auch das 7.1-Boxenset Inspire T7700 und die 2.1-Sets Inspire T2900 und I-Trigue L3450. Die Frontlautsprecher und der Centerspeaker des Inspire T5400 und des Inspire T7700 sowie die beiden Satelliten des Inspire T2900 sind zudem nun als Zwei-Wege-Lautsprecher mit getrenntem Hoch- und Mitteltöner ausgelegt. Das Inspire T5400 ist erhältlich ab Oktober zum Preis von 99,90 Euro, das T7700 ab Anfang September für 149 Euro. Das 2.1-Set Inspire T2900 bekommt man ab sofort für 69,90 Euro, das weiße Design-Set I-Trigue L3450 ab Anfang September für 149 Euro.

Durch das als "7.1" bezeichnete Boxenset hat sich Creative jetzt auch dem Trend zu zwei Surround-Back-Lautsprechern angeschlossen, nachdem das Unternehmen zunächst für 6.1 mit einem Surround-Center plädiert hatte. Ensprechend kommt Ende Oktober das neue Set der GigaWorks-Reihe (vormals MegaWorks) namens THX 7.1 770 mit sieben Satelliten und einem Subwoofer heraus. Das 599 Euro teure 7.1-Set mit einer Sinus-Leistung von je 70 Watt pro Satellit und 210 Watt beim Subwoofer soll allerdings lediglich online über die Website von Creative zu beziehen sein.

An den M-Port (über den das GigaWorks-Set jedoch nicht verfügt) lässt sich das alte MP3-Player-Modell MuVo nicht anschließen, sondern lediglich die neue NX-Version. Dieses unterscheidet sich von seinem Vorgänger vor allem durch sein blau illuminiertes Bitmap-LCD und eine seitliche Navigationswippe. Über den Druck auf die Wippe erreicht man unter anderem einen 5-Band-Equalizer und diverse Wiedergabemodi sowie eine Resume-Funktion. Zudem lässt sich hier die Displayanzeige drehen, was Linkshändern die Bedienung erleichtern soll. Schließlich besitzt der MP3-Player, der in zwei Ausführungen mit 128 und 256 MByte Festspeicher erscheint, nun ein integriertes Mikrofon zur Sprachaufzeichnung und wird gleich mit Jogging-Armband und zweitem Batteriefach geliefert. Anfang September soll die 128-MByte-Version für 159 Euro, Anfang Oktober dann die 256-MByte-Version für 199 Euro auf den deutschen Markt kommen.

Nicht mit dem M-Port zusammen arbeitet der kommende MP3-Player MuVo2 (gesprochen "Muvo Square") mit eingebautem MicroDrive, das ein Fassungsvermögen von 1,5 GByte besitzt. Um die Datenmassen in einer erträglichen Zeit vom PC auf den Digital-Audio-Player schaufeln zu können, ist das Gerät mit einem USB-2.0-Port ausgestattet. Auch diese MuVo-Variante besitzt das oben erwähnte Display, die Bedienung erfolgt jedoch über einen "Multifunktionsknopf". Optional ist eine Kabelfernbedienung mit integriertem FM-Tuner erhältlich. Der MuVo2 verfügt lediglich über ein 4-Band-Equalizer, hat dafür aber einen integrierten Playlist-Generator. Ein auswechselbarer Lithium-Ionen-Akku soll dem Player zu einer Spielzeit von 15 Stunden am Stück verhelfen. Der MuVo2 soll Ende September zum Preis von 299 Euro (mit Tasche) erscheinen. Zum gleichen Preis kommt dann auch der MuVo X Trainer heraus, sozusagen die Sport-Version des Square mit 512 MByte Flash-Speicher, robuster Sporttasche und Jogging-Armband. Die übrigen technischen Daten entsprechen denen des Grundmodells. (nij)