Vodafone verkauft japanisches Festnetz an US-Investmentfonds
Vodafone begründete den seit längerem erwarteten Verkauf, der 2,2 Milliarden US-Dollar erbrachte, mit der zunehmenden Konzentration auf das Mobilfunkgeschäft.
Die britische Vodafone-Gruppe hat das Festnetz ihrer japanischen Tochter Japan Telecom für 2,2 Milliarden US-Dollar an den US-Investmentfonds Ripplewood Holdings verkauft. Vodafone begründete die seit längerem erwartete Entscheidung mit der zunehmenden Konzentration des Konzerns auf das Mobilfunkgeschäft. Vodafone hält einen Anteil von 66,7 Prozent an Japan Telecom Holdings, einschließlich deren Mobilfunkarm J-Phone.
Vodafone will den Erlös aus dem Verkauf nach eigenen Angaben zur Schuldentilgung nutzen. Die Transaktion solle im letzten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden. "Wir sind überzeugt, dass Ripplewood denselben großen Respekt für die Kunden, Angestellten und Zulieferer von Japan Telecom zeigen und das Wachstum des Unternehmens fördern wird", hieß es bei Vodafone.
Nach Angaben der BBC ist es für Japan das erste Mal, dass sich zwei ausländische Firmen über den Verkauf eines japanischen Konzerns einigen. Ripplewood will den Kauf zu 80 Prozent über Bankkredite finanzieren. (dpa) / (jk)