E-Plus wächst stärker als der Markt

Bis Ende 2003 solle die Kundenzahl bei der Tochter des niederländischen Konzerns KPN auf mehr als 8 Millionen steigen.

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Von
  • Jürgen Kuri

Deutschlands drittgrößter Mobilfunk-Betreiber E-Plus sieht sich auf Wachstumskurs. Mit mittlerweile mehr als 7,8 Millionen Kunden habe E-Plus die höchste Nutzerzahl in der über zehnjährigen Unternehmensgeschichte erreicht, teilte die Tochter des niederländischen Konzerns KPN mit. Ende des zweiten Quartals 2003 lag die Kundenzahl bereits bei 7,716 Millionen, 623.000 Kunden mehr als zum Ende des Vorjahresquartals. Der Anteil am deutschen Mobilfunkmarkt lag Ende Juni bei 12,6 Prozent.

Der Umsatz bei E-Plus stieg im Jahresvergleich von 559 auf 604 Millionen Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel allerdings von 168 auf 142 Millionen Euro. Von den Kunden, die zum Ende des zweiten Quartals über E-Plus telefonierten, waren 3,578 Millionen Mobiltelefonierer mit Vertragsbindung 4,138 Millionen Prepaid-Kunden.

E-Plus-Chef Uwe Bergheim betonte, E-Plus wachse stärker als der Markt. Das Düsseldorfer Unternehmen habe im ersten und zweiten Quartal 2003 ein Kundenwachstum von 2,4 und 3,6 Prozent erzielt, während der Markt um 1,6 beziehungsweise 1,9 Prozent zugenommen habe. Bis Ende 2003 solle die Kundenzahl auf mehr als 8 Millionen steigen. Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Kunde (ARPU, average revenue per user) sei mit 24 Euro stabil -- auch damit liegt E-Plus an dritter Stelle: Nach den zuletzt bekannt gewordenen Zahlen schafft Vodafone einen ARPU von 26 Euro und O2 29 Euro; T-Mobile liegt mit einem ARPU von 23 Euro unter dem Ergebnis von E-Plus.

Neben der Sprachtelefonie werde der mobile Datendienst ausgebaut. Das multimediale Angebot des i-mode-Dienstes werde inzwischen bei E-Plus von 191.000 Kunden genutzt. Das seien 136.000 mehr als Ende Juni 2002. Von einer größeren Auswahl an Geräten und dem neuen i-mode-Preissystem erwarte E-Plus weiter Rückenwind für das mobile Internet. (jk)