Schleppende Verhandlungen bei Grundig

Der Insolvenzverwaltzer ist skeptisch, ob bis zur IFA ein Vertragsabschluss getätigt werden wird.

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Von
  • Torge Löding

Die Verkaufsbemühungen beim insolventen Elektronikhersteller Grundig laufen offenbar schleppend. Insolvenzverwalter Siegfried Beck äußerte sich im Berliner Tagesspiegel (Samstagausgabe) zurückhaltend, ob bis zur Internationalen Funkausstellung (IFA) Ende August wie geplant Namen von Käufern für die einzelnen Bereiche genannt werden könnten.

"Ich bin skeptisch, ob wir das noch hinbekommen", sagte Beck dem Blatt. Das gelte vor allem für die schwer angeschlagene Sparte TV/Audio, das bisherige Kerngeschäft von Grundig. Man stehe aber nicht unter Zeitdruck, sagte Beck. "Die Gläubigerversammlung hat beschlossen, dass der Kernbetrieb auch nach der IFA weiterläuft." Für jeden Geschäftsbereich gebe es mehrere Interessenten. Spekuliert wird über ein Engagement der Konzerne Sampo (Taiwan), Beko (Türkei) und DLong (China) sowie neuerdings des Aldi-Computerhändlers Medion. (tol)