Vodafone sieht Geschäft durch späten UMTS-Start nicht gefährdet

Der Mobilfunkbetreiber ging stets davon aus, dass UMTS bis 2005 eine untergeordnete Rolle spiele.

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Von
  • Torge Löding

Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone sieht nach den Worten von Deutschland-Chef Jürgen von Kuczkowski die eigenen Geschäftspläne trotz der Verzögerung beim UMTS-Start nicht gefährdet. "Wir waren erfahren genug, dass wir diese Schwierigkeiten in unserem Geschäftsplan bereits antizipiert haben", sagte Kuczkowski dem Berliner Tagesspiegel. "Wir sind immer davon ausgegangen, dass UMTS in den Jahren bis 2004/05 eine absolut untergeordnete Rolle spielen wird."

Der Anteil des neuen Mobilfunkstandards am gesamten Geschäft werde in den Jahren 2004 bis 2005 im zweistelligen Prozentbereich liegen, "2006 deutlich über zehn Prozent". Einen genauen Termin für den UMTS- Start wollte Kuczkowski nicht nennen. Vodafone werde erst starten, "sobald die Geräte da sind". Wann das der Fall sei, sei schwer zu sagen. "In dieser Beziehung sind wir abhängig von den Produzenten." Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte E-Plus-Chef Uwe Bergheim zuvor erklärt, dass er von einem UMTS-Markterfolg nicht vor Ende 2004 ausgehe. (tol)