TomTom hält sich in der Gewinnzone

Nach Verlusten im ersten Quartal schrieb der Navigationsgerätehersteller in den letzten beiden Quartalen wieder schwarze Zahlen - wenn auch deutlich weniger als im Vorjahr.

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  • dpa

Mit seinen Navigationsgeräten hat der niederländische Hersteller TomTom im dritten Quartal einen Gewinn von 31 Millionen Euro eingefahren, im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 58 Millionen Euro Gewinn ein Rückgang von 48 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal lag der Gewinn aber zehn Millionen Euro oder 42 Prozent höher; im ersten Quartal des Geschäftsjahrs kam ein Verlust von 33 Millionen Euro zustande. Das dritte Quartal, in dem die Sommerreise-Monate liegen, gilt als das Quartal mit der stärksten Nachfrage nach Navigationsgeräten.

Der Umsatz lag jetzt bei 365 Millionen Euro – drei Millionen weniger als im zweiten Quartal; im Vergleich zum Vorjahr, als 429 Millionen Umsatz erzielt wurden, lag der Rückgang bei 15 Prozent. TomTom verkaufte 2,58 Millionen Navigationsgeräte und damit etwas mehr als im Vorjahreszeitraum – allerdings für weniger Geld. Der durchschnittliche Preis lag im dritten Quartal 2008 bei 99 Euro, Analysten hatten mit 109 Euro gerechnet. Der Konzern will seinen Sparkurs konsequent fortsetzen. Im Vergleich zum Vorjahr sollen die Kosten 2009 um 90 Millionen Euro gesenkt werden. Ursprünglich war für dieses Jahr ein Sparziel von 60 Millionen Euro gesteckt worden. (jk)