Aktienerlöse polieren Fujitsu-Bilanz auf
Der japanische IT-Konzern Fujitsu weist für das abgelaufene Quartal einen Nettogewinn von umgerechnet 529 Millionen Euro aus. Aus den operativen Geschäften des Unternehmens resultierte bei Umsätzen von 8,35 Milliarden Euro aber nur ein Überschuss von 138 Millionen Euro.
Der japanische IT-Konzern Fujitsu weist für das zweite Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2009 (Ende: 31. März 2010) einen Nettogewinn von 72,4 Milliarden Yen (umgerechnet 529 Millionen Euro) aus. Aus den Kerngeschäften des Unternehmens resultierte bei Umsätzen von 1,14 Billionen Yen (8,35 Milliarden Euro) allerdings nur ein operativer Gewinn von 18,9 Milliarden Yen (138 Millionen Euro), ein Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 42 Prozent. Umgerechnet rund 654 Millionen Euro verbuchte der Konzern als Erlöse aus dem Verkauf von Aktienpaketen etwa des Industrieroboter-Spezialisten Fanuc, der einst zu Fujitsu gehörte.
Die Fujitsu-Sparte "Technology Solutions", die das Geschäft mit Systemplattformen, Netzwerken und Dienstleistungen umfasst, erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 754,1 Milliarden Yen (5,51 Milliarden Euro), ein Rückgang um 8,8 Prozent. Mit PCs, Mobiltelefonen und Festplatten setzte der Konzern im zweiten Quartal 235,8 Milliarden Yen (1,72 Milliarden Euro) um, ein Minus von 5,5 Prozent. Den größten Umsatzrückgang mit einem Minus von 23,2 Prozent auf 137,2 Milliarden Yen (1 Milliarde Euro) verbuchte die kleinste Fujitsu-Sparte "Device Solutions", die für das Geschäft mit LSI-Chips und anderen elektronischen Komponenten zuständig ist. (pmz)