iPhone bedrängt Blackberry auch in den USA
Unter anderem hohe Kundenzufriedenheit könnte erklären, dass der Marktanteil von Apples iPhone in den USA inzwischen dicht an den der Blackberrys herangerückt ist. In Europa liegt das iPhone schon vorn - allerdings weit abgeschlagen hinter Nokia.
Einer Umfrage von Changeways Research zufolge reicht der Marktanteil des iPhone in den USA inzwischen fast an den der Blackberry-Geräte von RIM heran. Von mehr als 4000 befragten Verbrauchern gaben beinahe 40 Prozent an, ein Smartphone zu besitzen. Das sind fast doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Weit abgehängt hat Apple alle anderen Hersteller in dieser Umfrage bei der Kundenzufriedenheit: 74 Prozent der iPhone-Besitzer sind "sehr zufrieden". Auf dem nächsten Platz folgt RIM mit nur 43 Prozent.
Gut 40 Prozent der Smartphone-Eigner besitzen einen Blackberry und 30 Prozent ein iPhone. Diese Zahlen korrespondieren mit den von Canalys fĂĽr das zweite Quartal 2009 ermittelten Auslieferungszahlen in den Nordamerika. Ihnen zufolge kommt RIM auf einen Marktanteil von 52, Apple auf 23 Prozent.
Auf Europa sind die US-Zahlen nicht direkt übertragbar. Hier führt nach wie vor Nokia mit einem Marktanteil von über 50 Prozent, und Apple liegt mit 13 Prozent vor RIM mit 10. Für Europa hält Canalys-Analyst Pete Cunningham jedoch weiterhin ein Wachstum für Apple für möglich – wenn auch möglicherweise weniger stark als das des gesamten Smartphone-Markts. Der Verzicht auf die Bindung an einen Mobilfunkbetreiber wird seiner Meinung nach den iPhone-Verkauf ankurbeln. (ck)