Siemens will Handy-Absatz um bis zu 20 Prozent steigern
Nachdem der Handy-Absatz zwischen Januar und Juni etwa auf Vorjahresniveau geblieben sei, habe sich im laufenden Quartal eine deutliche Belebung eingestellt, hieĂź es bei Siemens.
Die Siemens-Handy-Sparte erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein deutliches Absatzplus. Der Handy-Verkauf werde im Geschäftsjahr 2002/2003 voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent steigen, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in München. Künftig leitet Ian Moyes das Mobiltelefon-Geschäft des Konzerns. Der 47-Jährige war zuvor als Vertriebschef tätig und hatte in dieser Funktion den weltweiten Handy-Vertrieb für Siemens neu organisiert. Seit 1986 ist Moyes in verschiedenen Marketing- und Management-Funktionen für Siemens tätig.
Nachdem der Handy-Absatz zwischen Januar und Juni etwa auf Vorjahresniveau geblieben sei, habe sich im laufenden Quartal eine deutliche Belebung eingestellt, hieß es. Anfang August sei bereits der Gesamtabsatz aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr in Höhe von 33 Millionen verkauften Handys erreicht worden. Die Reorganisation der Handy-Sparte und die Produktoffensive zahlen sich aus: Wir werden dieses Jahr wieder mehr Handys verkaufen als im Vorjahr und damit unseren Wachstumskurs das fünfte Jahr in Folge fortsetzen", sagte der Chef von Siemens mobile, Rudi Lamprecht.
Die größten Wachstumspotenziale sieht Siemens im asiatischen Markt, aber auch in Osteuropa, in den USA und Südamerika. Die Lage in Westeuropa sei dagegen eher schwierig, sagte der Sprecher. Weltweit sieht sich Siemens als viertgrößter Handy-Hersteller und innerhalb Europas auf Platz zwei. (dpa) / (jk)