Umstieg auf digitale Fernsehübertragung startet in Hessen 2004

Im kommenden Jahr will das Bundesland Hessen mit dem Umstieg von analoger auf digitale Fernsehübertragung beginnen.

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Im kommenden Jahr will das Bundesland Hessen mit dem Umstieg von analoger auf digitale Fernsehübertragung beginnen, wie der Chef der Staatskanzlei Wiesbaden, Stefan Grüttner (CDU), am Freitag mit Vertretern der Landesanstalt für den privaten Rundfunk vereinbarte. Beginnend mit dem Rhein-Main-Gebiet sollen Zuschauer dann über Stabantennen und mit Zusatzgeräten bis zu 24 Programme empfangen können. Bis 2010 sollen in Deutschland sämtliche Fernsehsignale digital übertragen werden.

Basis dafür ist DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial), was eine effizientere Nutzung der Frequenzen und mobilen Empfang ermöglicht. DVB ist der europäische Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten per Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Laut Grüttner ließen sich mit DVB-T auch andere multimediale Nutzungsmöglichkeiten wie E-Mail, interaktives Fernsehen sowie neue Datendienste erschließen. Nun gelte es, zusammen mit den beteiligten Fernsehanstalten, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz und den Landesmedienanstalten so bald wie möglich die Frequenz-Koordinierung einzuleiten. (uh)