US-Filmindustrie klagt in Großbritannien gegen DVD-Kopiersoftware
Der Motion Picture Association of America sind Programme von 321 Studios ein Ärgernis.
Die Motion Picture Association of America (MPAA) will in Großbritannien gerichtlich gegen das Unternehmen 321 Studios vorgehen. Die Vertretung der US-amerikanischen Filmindustrie meint, 321 Studios verletze durch Software, mit der der Kopierschutz von DVDs umgangen werden könne, den Copyright, Designs and Patents Act 1988. Nun wolle die MPAA mit einer Einstweiligen Verfügung den Verkauf der Software unterbinden, heißt es bei der BBC.
Das US-amerikanische Unternehmen 321 Studios hat in Großbritannien eine Zweigstelle. Der Hersteller der DVD-Kopierprogramme DVD Copy Plus und DVD X Copy wurde im Frühjahr bereits von sieben Filmstudios verklagt. Auch in diesem Verfahren geht es um die angebliche Verletzung von Urheberrechten. 321 Studios meint hingegen, eine Verfügung gegen die Firma sei ein Entzug der freien Meinungsäußerung. Außerdem diene die Software lediglich dazu, den Anwendern eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, ihr Recht auf Privatkopie zu verwirklichen. (anw)