Weltweiter Handymarkt legt erneut kräftig zu

Im zweiten Quartal wurden 114,9 Millionen Mobiltelefone verkauft.

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  • dpa

Der Handy-Markt ist mit weltweit 114,9 Millionen verkauften Mobiltelefonen im zweiten Quartal 2003 zum zweiten Mal in Folge gewachsen. Im Vergleich zum gleichen Quartal im Vorjahr betrug das Wachstum 12 Prozent, teilt das Marktforschungsinstitut Gartner heute mit. "Der Impuls starker Durchverkäufe war trotz des negativen Einflusses der Lungenkrankheit SARS erneut in allen geographischen Regionen zu erkennen", sagte Gartner-Analyst Bryan Prohm.

Der globale Handy-Markt ist nach Ansicht der Marktforscher mittlerweile in zwei Bereiche geteilt. Das Wachstum in entwickelten Märkten wie in Westeuropa und Nordamerika sei vom Kauf neuer Geräte mit Farb-Displays und Multimedia-Funktionen als Ersatz der alten getrieben. In Afrika, Teilen von Osteuropa und China bestimmten dagegen Erstkäufe von Handys den Markt.

Der finnische Weltmarktführer Nokia konnte erneut mit einem Wachstum von 17,3 Prozent seine führende Position ausbauen und kommt auf 35,9 Prozent Marktanteil. Der US-Konzern Motorola, Marktführer in China, sei stark von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Lungenkrankheit SARS getroffen worden, habe sich jedoch auf dem zweiten Platz behaupten können.

Auf dem dritten Platz folgt Samsung mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent. Das südkoreanische Unternehmen verzeichnete einen Zuwachs von 16,1 Prozent. Mit einem Minus von 2 Prozent und einem Marktanteil von 7 Prozent sicherte sich Siemens wie im Vorquartal den vierten Platz, dicht gefolgt von Sony Ericsson, das um 17,8 Prozent zulegen konnte und nun 5,5 Prozent Marktanteil hält. (dpa) / (anw)