SoftMaker Office 2010 im öffentlichen Beta-Test

Die fertige Version des BĂĽro-Pakets soll noch im Laufe dieses Monats erscheinen und darf auf bis zu drei PCs gleichzeitig installiert werden - nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch im BĂĽro.

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Mit einem öffentlichen Beta-Test geht die Entwicklung von SoftMaker 2010 in die letzte Runde. Noch in diesem Monat soll die fertige Release für Windows 2000 und höher erscheinen. Der Nachfolger der aktuellen Version 2008 bringt die Textverarbeitung TextMaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker und das Präsentationsprogramm Presentations mit, die kompatibel zu Word, Excel und PowerPoint sein sollen. Gleichzeitig soll die Bürosuite Funktionen liefern, die es in Microsoft Office nicht gibt.

So sollen Dokument-Tabs ähnlich wie in Firefox den schnellen Wechsel zwischen geöffneten Dokumenten ermöglichen. Dank Kantenglättung (Antialiasing) sollen sich Grafiken und Zeichnungen besser darstellen lassen. Neue Grafikeffekte wie weiche Schatten, Spiegelungen und "Glow"-Effekte stehen in allen Programmen zur Verfügung.

TextMaker 2010 beherrscht laut SoftMaker das Lesen und – anders als OpenOffice – auch das Schreiben von DOCX-Dateien und soll so den problemlosen Dokumentaustausch mit Word-2007-Nutzern erlauben. Neben den beiden Duden-Nachschlagewerken "Deutsches Universalwörterbuch" und "Großes Fremdwörterbuch" sind in Zukunft auch die vier Langenscheidt-Taschenwörterbücher Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch enthalten, mit denen Anwender jeweils rund 130.000 Stichwörter und Wendungen vom Deutschen in die Fremdsprache oder von der Fremdsprache ins Deutsche übersetzen können.

PlanMaker 2010 liest XLSX-Dateien von Excel 2007, am Export nach XLSX arbeiten die Entwickler allerdings noch. Neu sind die Formelüberwachung (Detektiv) zur Fehlersuche in Arbeitsblättern, ein Szenariomanager, externe Referenzen und eine Vervierfachung der Blattkapazität. Presentations 2010 bietet jetzt DirectX-basierte Animationen und Folienübergänge, mit denen sich laut SoftMaker einzigartige Effekte erzielen lassen.

Die rund 128 MByte große Betaversion, die bis zum 30. November läuft, steht nach kostenloser Registrierung zum Download bereit. Die spätere Vollversion mit 3 Nutzungslizenzen wird wieder knapp 70 Euro kosten. Das Office-Paket ist auch ohne Installation lauffähig, sodass man es auf einem USB-Stick überallhin mitnehmen kann.

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