Bietergruppen wetteifern um Satellitenbetreiber Inmarsat

Die deutsche Telekom will sich aus dem britischen Satellitenbetreiber zurĂĽckziehen.

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Von
  • Torge Löding

Nach fünf gescheiterten Versuchen, den britischen Satellitenbtreiber Inmarsat an die Börse zu bringen, kann der Vorstand sich nun über zwei Übernahmeangebote von Finanzkonsortien freuen. Wie die FTD meldet, haben zwei Gruppen aus Beteiligungsgesellschaften nach einem Jahr der Verhandlungen nun verbindliche Angebote abgegeben -- Soros Private Equity Partners und Apollo Management bieten gemeinsam gegen Apax Partners und Permira. Der Kaufpreis soll 1 Milliarde bis 1,3 Milliarden US-Dollar betragen.

Das Unternehmen steht zum Verkauf, nachdem die beteiligtem Telecom-Konzerne -- darunter Deutsche Telekom und BT -- beschlossen hatten, sich im Zuge ihrer Restrukturierungsprogramme auf die Kerngeschäfte zu besinnen. Inmarsat war 1979 als nicht gewinnorientierte Firma gegründet worden, spezialisiert auf Satellitenkommunikation für die Schifffahrt. (tol)