Marktforscher: IT-Investitionen deutscher Unternehmen wachsen 2004

IDC erwartet fĂĽr das kommende Jahr 5,2 Prozent Wachstum bei IT-Ausgaben. Hardware-Hersteller werden aber das Nachsehen haben.

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Nicht nur in den USA, auch hierzulande planen Unternehmen ihre IT-Ausgaben zu erhöhen. Für das kommende Jahr erwarten die Marktforscher von IDC bei deutschen Unternehmen eine Wachstumsrate von 5,2 Prozent. Angetrieben werde sie vor allem durch die Öffentliche Verwaltung, Telekommunikationsindustrie und Versorgungsunternehmen. Die größten Posten der IT-Budgets seien Software und IT-Services, während Hardwareinvestitionen oftmals zurückgestellt würden und auch im kommenden Jahr noch rückläufig sein sollen. Wachstumsraten in zweistelliger Höhe wie in den 90er Jahren werde es jedoch nicht geben -- zumindest in den kommenden vier Jahren.

"Die Investitionsbereitschaft ist in den verschiedenen Branchen unterschiedlich stark ausgeprägt", sagt Wafa Moussavi-Amin, Manager bei IDC in Frankfurt. Sein Unternehmen beobachte seit etwa zwei Jahren ein stark verändertes Verhalten bei IT-Investitionen in Deutschland. Branchen, die sich wie die Öffentliche Verwaltung beim IT-Einsatz eher konservativ zeigten, würden nun zur treibenden Kraft. Im Softwarebereich werde besonders in CRM- und SCM-Lösungen sowie in die Bereiche "Knowledge Management" und "Business Intelligence" investiert. Um Kosten einzusparen und gleichzeitig eine Konzentration auf das Kerngeschäft zu ermöglichen, würden sich Unternehmen vermehrt Outsourcing-Diensten hinwenden. (anw)