Vodafone setzt bei UMTS angeblich nicht auf Nokia-Geräte

Mobilfunkbetreiber kritisieren, Nokia sei zu stark auf die Anwender fixiert und richte sich zu wenig nach den BedĂĽrfnissen der Anbieter.

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Von
  • Torge Löding

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone will offenbar die Abhängigkeit vom Marktführer unter den Handyherstellern Nokia verringern. Nach einem Bericht der FTD sollen Sanyo und Samsung die UMTS-Flaggschiff-Modelle für Vodafone entwickeln. Die Wirtschaftszeitung berichtet zudem von namentlich nicht genannten Betreibern, die sich hinter vorgehaltener Hand beschwerten, Nokia sei zu stark auf die Anwender fixiert und richte sich zu wenig nach den Bedürfnissen der Anbieter.

Bei UMTS-Geräten scheinen sich die asiatischen Hersteller den Mobilfunkbetreibern stärker angedient zu haben. Branchenbeobachter berichten zudem, dass Nokias UMTS-Geräte technisch noch verbesserungswürdig seien. So habe der britische Mobilfunker Three, eine Tochter des Hongkonger Konzerns Hutchison Whampoa, den Verkauf von Nokia-Handys auf nächstes Jahr vertagt, da die Modelle nur kurze Videoclips empfangen und versenden können, aber keine Live-Videogespräche unterstützen. (tol)