Umfrage: Jeder vierte Autofahrer liebäugelt mit einem Navigationssystem

Navigationssysteme fĂĽr Autos erobern langsam den Massenmarkt, meinen die Forscher von TNS Emnid.

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Das Navigationssystem im Auto wird anscheinend langsam zur "Normalausstattung". Dies meinen zumindest die Meinungsforscher von TNS Emnid. Sie haben 685 Pkw-Fahrer telefonisch befragt und herausgefunden: Rund 9 Prozent planen für den nächsten Autokauf ein Navigationssystem definitiv mit ein. Für weitere 16 Prozent gilt die Anschaffung als "wahrscheinlich".

"Unsere Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass das Produkt auf dem Weg aus den oberen Marktsegmenten in den so genannten Massenmarkt ist", sagt Stoyan Kamburow von TNS Emnid. Nahezu jeder Dritte der über 50-Jährigen bezieht ein Navigationssystem in seine Autokaufplanung ein, während es bei den unter 30-Jährigen 8 Prozent sind. Als Gründe dafür nennen die Forscher, ein Navigationssystem sei ein Komfort- und Sicherheitsfeature und außerdem seien die Preise für die meisten Jüngeren zu hoch.

Die Schwelle fĂĽr die Anschafftung eines Navigationssystems sei aber bei einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von etwa 1500 Euro ĂĽberraschend niedrig, meinen die Forscher. In den darĂĽber liegenden Einkommensklassen ĂĽberlegen 26-28 Prozent die Anschaffungs eines Navigationssystems, von denen darunter sind es 17 Prozent. (anw)