Das Ende für FatELF
Der Entwickler des FatELF-Projekts, das Universal Binaries für Linux einführen möchte, gibt sein Projekt nach Kritik von verschiedenen Seiten auf.
Mit FatELF hat Ryan Gordon eine Lösung für Universal Binaries entwickelt, mit der sich bespielsweise die 32- und die 64-Bit-Version einer Anwendung in einer ausführbaren Datei unterbringen lassen – ähnlich, wie es Mac OS X für x86- und PowerPC-Code vormacht. Nachdem seine Idee sowohl bei den Kernel-Entwicklern als auch bei dem Glibc-Maintainer Ulrich Drepper auf massive Kritik gestoßen ist, will er das Projekt jetzt aufgeben. Die ablehnende Haltung mache ihm wenig Hoffnung, dass die für FatELF benötigen Patches in den Kernel oder die C-Library aufgenommen würden.
(odi)