PoE-Switches mit und ohne Lüfter

Die Managed-Switche der ProCurve-Serie 2520 versorgen Netzwerkgeräte mit Strom, bauen VLANs auf und unterstützen IPv6.

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Von
  • Reiko Kaps

Die Managed-Switche der ProCurve-Serie 2520 lassen sich zu einem Switch-Stapel verbinden, den die Software ProCurve Manager über eine IP-Adresse verwaltet. Die Server-Rack-Geräte besitzen je nach Modell 8 oder 24 Fast- oder Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, über die der Switch Netzwerkgeräte gemäß IEEE 802.3af mit Strom versorgt. Die im Datenblatt (PDF) angegebene Gesamtleistung der Geräte reicht allerdings nicht, um gleichzeitig auf allen Ports die maximal zulässige PoE-Leistung von 15,4 Watt bereitzustellen. Die Verbindung zu anderen Netzen übernehmen zwei Kombi-Schnittstellen, die über Kupfer- oder Glasfaserkabel (per SFP-Modul) bis zu 1000 MBit/s übertragen. Die Geräte lassen sich im Server-Rack per Kensington-Schloss sichern. In den 24-Port-Geräten regelt eine Automatik die eingebauten Lüfter, die 8-Port-Switches kommen ohne aktive Kühlung aus. Alle Modelle besitzen eine Stromsparautomatik, die LEDs und Switch-Ports bei Inaktivität abschaltet.

Die Geräte bündeln den Datenverkehr mehrerer Ports zu einem logischen (IEEE 802.3ad), bauen VLANs auf (IEEE 802.1Q), priorisieren den Netzwerkverkehr und steuern den Zugriff auf das LAN per IEEE 802.1X, das Netwzerkgeräte über einem RADIUS-Server authentifiziert. Außerdem verstehen die Switches IPv6 (DHCPv6, SSH, Stateless Address Auto-Configuration). Verwaltungsaufgaben erledigt man über eine serielle Schnittstelle, über eine Kommandozeile (SSH) sowie auf der Web-Oberfläche.

Das 8-Port-Modell ProCurve 2520-8-PoE kostet 439 Euro, für die Version mit 24 Schnittstellen (ProCurve 2520-24-PoE-Switch) verlangt HP 699 Euro. Die beiden Gigabit-Ethernet-Modelle ProCurve 2520G-8-PoE-Switch und ProCurve 2520G-24-PoE-Switch kosten 669 Euro respektive 1399 Euro. (rek)