Palm verringert Verlust
PDA-Hersteller Palm hat im ersten Quartal 2003/2004 seinen Verlust von 258,7 Millionen US-Dollar auf 21,7 Millionen Dollar gesenkt.
PDA-Hersteller Palm hat im ersten Quartal 2003/2004 seinen Netto-Verlust von 258,7 Millionen US-Dollar auf 21,7 Millionen Dollar gesenkt. Das teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Der Umsatz stieg gegenĂĽber dem Vorjahr um drei Prozent auf 177,4 Millionen US-Dollar (157,7 Mio Euro). Der Schwerpunkt liegt dabei mit rund 169 Millionen auf der Hardware-Abteilung -- die Software-Sparte trug rund 17 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Mit dem Ergebnis ĂĽbertraf Palm die Analystenprognosen.
Palm-Chef Eric Benhamou zeigte sich zufrieden. Die Margen würden sich stetig verbessern -- dazu hätten unter anderem die neuen Highend-Modelle beigetragen. "Auf kurz- und mittelfristige Sicht registrieren wir viele Indikatoren für eine neue Wachstumswelle", sagte Benhamou. Im ersten Quartal lieferte Palm nach eigenen Angaben 645.000 PDAs aus.
Das Unternehmen steht kurz vor der Übernahme des Wettbewerbers Handspring. Wenn die Aktionäre zustimmen, will sich der Konzern nach Beendigung der Übernahme des Konkurrenten Handspring in zwei Sparten für Hard- und Software aufsplitten. Die unabhängige Software-Sparte PalmSource bleibt dafür zuständig, das Palm-Betriebssystem zu vermarkten und neue Lizenznehmer zu gewinnen. Die Hardware-Sparte soll unter dem Namen PalmOne weitermachen. (wst)