Niederländischer Staat verkauft zwölf Prozent von KPN

Der niederländische Staat hat seine Beteiligung an dem Telecom-Konzern KPN weiter gesenkt.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Der niederländische Staat hat seine Beteiligung an dem Telecom-Konzern KPN weiter gesenkt. Über die US-Großbank Citigroup sollen zwölf Prozent von KPN oder 300 Millionen Aktien veräußert werden, teilte das niederländische Finanzministerium heute in Den Haag mit. Nach der Transaktion sind noch 19,3 Prozent des Unternehmens in staatlicher Hand. Der Staat halte aber daran fest, seine Beteiligung weiter zu reduzieren.

Der niederländische Telekomkonzern -- Mutterkonzern des Mobilfunkanbieter E-Plus -- hatte im zweiten Quartal seinen Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Sonderposten (EBITDA) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 1,247 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 192 Millionen Euro nach einem Verlust von 79 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Bis Ende 2003 will der Konzern seinen Schuldenstand auf unter 9,5 Milliarden Euro senken. (wst)