Nach den Bomben kommt die Zensur
Der Internationaler Bericht "Silence" stellt fest, dass nach den terroristischen Anschlägen Zensur und Kontrolle des Internet zunehmen.
Ein neuer internationaler Bericht über Zensur und Kontrolle des Internet stellt fest, dass die terroristischen Anschläge es den Regierungen weltweit erleichterten, ohne großen Widerstand neue Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten einzuführen.
Das Internet, so der von Privacy International und dem GreenNet Educational Trust mit Unterstützung vom Open Society Institute herausgegebene Bericht "Silenced", sei nicht als Plattform für die Wirtschaft entstanden, sondern vor allem als ein Kommunikations- und Informationsmittel, das die Meinungsfreiheit und die demokratische Entwicklung fördert. Gerade deswegen hat es viele Regierungen aber in Sorge versetzt, denn diese sehen in diesem Kommunikationsmittel eine mögliche Bedrohung von Sicherheit und staatlicher Macht. "Nur wenige Regierungen haben die Gelegenheit in den beiden vergangenen Jahren nicht genutzt, Gesetze zu verabschieden, die eine Reihe von Bürgerrechten einschränken", sagen die Herausgeber des Berichts.
Der Bericht geht aber auch auf den aktuellen Trend ein, der von multinationalen Unternehmen ausgeht. Nach den Herausgebern wachsen neben den staatlichen GroĂźen BrĂĽdern auch die privatwirtschaftlichen heran: "Im Namen des Urheberrechts und des geistigen Eigentums werden alarmierende Gesetze verabschiedet und Vorgehensweisen geduldet."
Siehe auch Telepolis: (bb)