Research In Motion ĂĽbertrifft Erwartungen
Das kanadische Unternehmen, dessen Blackberry-Geräte unter anderem von T-Mobile angeboten werden, meldet einen Umsatzanstieg um 70 Prozent.
Das kanadische Unternehmen Research In Motion (RIM) meldet für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg um 70 Prozent auf 125,7 Millionen US-Dollar. Der Überschuss belief sich auf 2,1 Millionen US-Dollar oder drei Cents je Aktie nach einem Verlust von 14,2 Millionen US-Dollar oder 18 Cents je Aktie im zweiten Quartal des Vorjahres.
Der Erfolg des Unternehmens ist auf eine gestiegene Nachfrage nach den Blackberry-Geräten zurückzuführen -- Handhelds, auf denen mit Hilfe von Push-Techniken automatisch eintreffende E-Mails aufgespielt werden. Unter anderem bietet T-Mobile diese Geräte an. Wegen technischer Details dieser Geräte befindet sich der Konzern allerdings in einem anhaltenden Patentstreit mit der Firma NTP, in dem RIM bereits zwei Prozesse verloren hat. Sollte RIM auch die am 29. August angestrengte Berufung verlieren, darf der Konzern die Blackberry-Geräte in den USA nicht mehr vertreiben. (wst)