Infineon expandiert in den USA
CEO Ulrich Schumacher peilt auf dem Markt fĂĽr Automobilelektronik einen Marktanteil von fĂĽnf Prozent an.
Der Münchener Halbleiterhersteller Infineon hat in New York eine neue Niederlassung eröffnet. Mit diesem Schritt baut das Unternehmen seine Präsenz im Osten der USA weiter aus. Die neue Niederlassung im Stadtteil Manhattan dient Infineon als Plattform, um die Beziehungen zum Finanz-, Politik- und Wirtschaftssektor zu intensivieren.
Erst vor vier Monaten wurde ein neuer Standort im Research Triangle Park, Cary, North Carolina, bekannt gegeben. Die Niederlassung in Cary bietet Platz für 400 Mitarbeiter und wird voraussichtlich im Herbst eröffnet. Neben operativen und administrativen Funktionen gehört auch die Verstärkung der Unternehmenspräsenz im Osten der USA zu den Aufgaben der Niederlassung.
"In den nächsten zwei Jahren wollen wir unsere Marktposition vor allem durch die Ausweitung unserer Aktivitäten in der Automobilelektronik und -Kommunikation sowie bei Speicherprodukten verbessern. Bis zum Jahr 2005 planen wir, einen Marktanteil von insgesamt 5 Prozent zu erreichen", sagte Ulrich Schumacher, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies.
"Infineon erwirtschaftet 22 Prozent seines weltweiten Umsatzes in Nordamerika. Wir gehören in den USA zu den Top 10 der am schnellsten wachsenden Halbleiterunternehmen. Unsere Strategie geht also bereits jetzt auf", ergänzte Robert LeFort, President von Infineon Technologies North America.
Der Umsatz von Infineon stieg in den USA von etwa 880 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar im gleichen Zeitraum des Geschäftsjahres 2003. (tol)