Windows-Server-Ausgabe für kleine Büros

Die Foundation-Ausgabe des Windows Server 2008 R2 stellt Datei- und Druckdienste sowie Datensicherung für bis zu 15 Nutzer bereit, deren Zugriffsrechte sich über ein Active Directory verwalten lassen. Microsoft verkauft das Betriebssystem jedoch nur im Paket mit passender Hardware.

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Von
  • Reiko Kaps

Nachdem Microsoft vor wenigen Wochen zeitgleich mit Windows 7 seinen Windows Server 2008 R2 auf den Markt gebracht hatte, stellt das Unternehmen nun die für kleine Arbeitsgruppen angepasste Server-Version Windows Server 2008 R2 Foundation vor. Die Betriebssystemfassung kommt jedoch nicht als einzelnes Software-Paket in den Handel. Nach dem Willen des Herstellers wird sie ausschließlich mit passender Server-Hardware verkauft.

Windows Server 2008 R2 Foundation unterstützt bis zu 15 Benutzer, weitere Client-Lizenzen kann man nicht zugekaufen. Laut Microsoft soll jedoch "demnächst" eine Upgrade-Möglichkeit auf Windows Server 2008 R2 Standard Edition angeboten werden, der über zusätzliche Lizenzen mit weit mehr Benutzern umgehen kann. Neben dem gemeinsamen Zugriff auf Dateien und Drucker sichert der Server Daten per Backup oder mittels der Plattenverschlüsselung Bitlocker. Für den Fernzugriff stehen Terminaldienste bereit. Im Unterschied zum noch auf Windows Server 2003 aufsetzenden Windows Home Server hat das Betriebssystem den Verzeichnisdienst Active Directory an Bord, über den sich Benutzer, Gruppen, Computer, Dienste, Server, Dateifreigaben, Drucker und Zugriffrechte zentral verwalten lassen.

Fertige Server samt Betriebssystem bieten nach Angabe von Microsoft in Deutschland bislang die Hersteller Bluechip, Extra Computer, Fujitsu, Hewlett-Packard, TAROX, Transtec und Wortmann an. (rek)