New Yorker Staatsanwaltschaft einigt sich mit Yahoo
Beim Portalbetreiber wird nun nicht weiter wegen bedenklicher Marketingsaktivitäten ermittelt.
Yahoo hat sich mit der New Yorker Staatsanwaltschaft geeinigt und zahlt 75.000 US-Dollar fĂĽr Untersuchungskosten. Beim Portalbetreiber war wegen bedenklicher Marketingpraktiken ermittelt worden. Diese Ermittlungen wurden nun eingestellt und Yahoo verzichtet auf sein neues Marketingmodell.
Im März 2002 hatte Yahoo seinen registierten Kunden mitgeteilt, sie würden Werbe-E-Mails bekommen, wenn sie sich nicht innerhalb von 60 Tagen auf einer speziellen Website austragen. Das betraf auch Kunden, die zuvor bereits angegeben hatten, sie wünschten keine Werbung. Yahoo muss künftig seine Nutzer 30 Tage vor einer Änderung seiner Marketingpraktiken benachrichtigen. Diese sollen die Möglichkeit bekommen, sich von Werbe-E-Mail befreien zu lassen oder ihren Account zu kündigen. Jede Werbe-E-Mail muss einen Link enthalten, über den die Empfänger eine Opt-out-Option anklicken können.
Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer glaubt, die Einigung führe zu mehr Transparenz beim E-Mail-Marketing. Es sei Unternehmen nicht erlaubt, aus Online-Registrierungen gewonnene Personendaten für Marketingzwecke abzugleichen, wenn die betreffenden Nutzer bereits angegeben hatten, dass sie keine Werbung wünschten. Spitzer freut sich darüber, dass Yahoo von seinen neuen Marketingaktivitäten Abstand genommen hat und dadurch die Einigung möglich gemacht habe. (anw)