Scripting-Attacken in Fortigate Firewall möglich

Das Web-Interface der Firewall filtert keinen Scripting-Code, den ein Angreifer in den Logs blockierter URLs verstecken kann.

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Von
  • Daniel Bachfeld

Der Sicherheitsexperte Maarten Hartsuijker hat in der Firewall Fortigate mehrere Fehler im Web-Interface entdeckt. Beim Aufruf der Log-Files über das Interface filtert die Software nicht alle Zeichen aus. Fortigate speichert in den Logs auch geblockte URLs. Enthalten diese zusätzlich versteckten Scripting-Code als Anhang, kann der Browser des Administrators diesen ausführen, wenn dieser die Log-Files kontrolliert und Scripting aktiviert ist.

Platziert ein Angreifer manipulierte URLs in den Logs, kann er die Fortigate-Authentifizierungscookies stehlen und ohne eigene Anmeldung auf die Firewall zugreifen. Der Fehler ist in der Version 2.50MR4 behoben, als Workaround sollte die Remote-Administration nur fĂĽr Systeme erlaubt sein, deren IP-Adresse bekannt ist.

Siehe dazu auch: (dab)