Schülerinnen und Schüler an den Campus
Um talentierten Nachwuchs für die Ingenieurs- und Informatikstudiengänge zu begeistern, kooperieren zahlreiche Universitäten mit den Schulen.
Um talentierten Nachwuchs für die Ingenieur- und Informatikstudiengänge zu begeistern, kooperieren zahlreiche Universitäten mit den Schulen. Besonders im Fokus der Fakultäten stehen junge Frauen mit mathematisch-technischer Begabung.
So bietet die Universität Hannover geschlechtsübergreifend das Juniorstudium Actio-Plus an. Schüler, Auszubildende mit Abitur sowie Grund- und Zivildienstleistende können an Vorlesungen der mathematisch-technischen Fachbereiche teilnehmen und erste Scheine in Informatik und Mathematik erwerben.
In Karlsruhe entsteht zum Schuljahr 2003/2004 erstmalig eine Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA), die talentierte Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe in den Inhalten der Ingenieurberufe fördern möchte. In Kooperation zweier Gymnasien mit der Fachhochschule in Karlsruhe arbeiten die Schüler und Schülerinnen unter Anleitung der Verantwortlichen an naturwissenschaftlich-technischen Projekten und bekommen so genannte "Soft Skills" wie Teamarbeit und Projektmanagement vermittelt. Am Ende des zwei Semester dauernden Pilotprojekts erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat und eine gesonderte Note im Schulzeugnis.
Quasi als Schnupperkurse gibt es unter anderem an der TU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum Workshops und Projektwochen speziell für junge Frauen. Die Uni Hannover veranstaltet im Rahmen ihrer Initiative "Ada Lovelace's Urenkelinnen" einen Informatikeinführungsworkshop und eine Informatik-AG. (boi)