Ericsson erwartet keine schnelle Rückkehr in Gewinnzone
Um wieder zu wachsen, will sich Ericsson künftig auf Geschäftsfelder wie Dienstleistungen für Telecom-Unternehmen oder Produkte für Unternehmenskunden konzentrieren.
Der schwedische Telecom-Ausrüster Ericsson erwartet trotz positiver Wachstumsaussichten für die Branche keine schnelle Rückkehr in die Gewinnzone. "Unser Planungsszenario für das kommende Jahr geht nicht von Wachstum aus, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt wächst, ist wohl größer", sagte Vorstandschef Carl-Henric Svanberg der Financial Times. "Ich denke, es gibt nur eine geringe Chance für die Annahme, dass wir sehr bald wieder in den schwarzen Zahlen sind."
Durch verschärfte Einsparungen hatte der Mobilfunk-Spezialist seinen Verlust im zweiten Quartal 2003 deutlich verringert und einen um Sonderposten bereinigten Verlust nach Finanzeinflüssen von 0,2 Milliarden Kronen (rund 22 Millionen Euro) ausgewiesen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust 3,1 Milliarden Kronen (345,6 Millionen Euro) betragen, im ersten Quartal 2003 bei 3,5 Milliarden Kronen (390,2 Millionen Euro) gelegen. Um wieder zu wachsen, will sich Ericsson nach Worten von Svanberg künftig auf Geschäftsfelder wie Dienstleistungen für Telecom-Unternehmen oder Produkte für Unternehmenskunden konzentrieren, die während der Umstrukturierung vernachlässigt worden seien. (dpa) / (jk)