T-Mobile nimmt Gebrauchthandys in Zahlung
Voraussetzung ist ein Neuabschluss oder eine Verlängerung eines T-Mobile-Vertrages um 24 Monate.
Die Mobilfunktochter der Telekom beschreitet beim Handy-Recycling neue Wege: Sie nimmt Gebraucht-Mobiltelefone künftig in Zahlung. Voraussetzung ist allerdings ein Neuabschluss oder eine Verlängerung eines T-Mobile-Vertrages um 24 Monate. Damit ist T-Mobile erster Mobilfunkbetreiber, der eine Alternative zum klassischen Recycling-System anbietet.
Ausgewählte Vertriebspartner prüfen die Altgeräte auf Funktionsfähigkeit und Vollständigkeit. Anschließend wird das Mobiltelefon in eine der drei Klassen mit den Rückkaufwerten 10, 20 und 40 Euro eingeteilt. Den festgelegten Preis verrechnet T-Mobile mit dem Kaufpreis des neuen Gerätes. Das Angebot gilt auch für einzelne Handys und PDAs, die nicht über T-Mobile erworben wurden.
Um die weitere Verwertung kümmert sich die Telekom-Tochter in Kooperation mit der Greener Solutions GmbH. Defekte oder vom Rückkauf ausgeschlossene Geräte nimmt T-Mobile nach wie vor zum Recycling zurück und spendet pro Handy einen Beitrag von fünf Euro an die Deutsche Umwelthilfe.
Die Mobilfunkkonkurrenten bieten -- wie auch schon T-Mobile selbst -- bisher ausschließlich normale Recyclingsysteme an. E-Plus und Vodafone kooperieren ebenfalls mit der Greener Solutions GmbH, die pro zurückgenommenes Altgerät vier beziehungsweise fünf Euro an gemeinnützige Einrichtungen spendet. Provider Talkline lockt mit Frei-SMS und Verlosungen. (boi)