Fährschiffer sollen illegale Einwanderer mit Hightech aufdecken
Fährenbetreiber am Ärmelkanal müssen sich mit neuesten Techniken zur Erkennung von illegalen Einwanderern auseinandersetzen, ansonsten droht ihnen das britische Innenministerium mit einer saftigen Geldstrafe.
Fährschiffer, die den Ärmelkanal befahren, müssen sich neues Equipment zur Erkennung von illegalen Einwanderern beschaffen oder sich auf hohe Geldstrafen einstellen. In einer Mitteilung des britischen Innenministeriums heißt es, Fährenbetreiber sind derzeit schon mit 2000 Pfund in der Pflicht, wenn sie Illegale mit ihren Schiffen ins Land befördern.
Von der Haftung befreit sind sie nur in dem Fall, wenn sie vom Home Office vorgeschlagene Technologien ausgenutzt, also Herzschlag-Detektoren, thermale Fotografie oder "Gamma-Scanner" angewendet haben. Mit diesen Techniken wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres mehr als 4000 illegale Einwanderer abgefangen, teilt Innenministerin Beverley Hughes mit. (sko)